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Berliner Morgenpost. Interview with Irina Demina

August 18, 2016

Berliner Morgenpost 18.08.2016
http://www.morgenpost.de/incoming/article208081337/Feintuning-im-Traumlabor-Interview-mit-Irina-Demina.html

 

Feintuning im Traumlabor – Interview mit Irina Demina

 

Irina Demina arbeitet als freie Tänzerin und Choreografin in Hamburg und Berlin. Sie inszeniert mit "Traumlabor. Ein Realitätscheck" ihre Abschlussarbeit im Masterstudiengang Choreografie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin.

 

"Ein Realitätscheck ist nicht zuverlässig. Dreams are my reality". Wer überprüft, ob der Realitätscheck nicht bereits ein Traum ist oder nur in der Phantasie stattfindet?


Ich mag es, von einer Ebene in die andere zu switchen, von einer Welt in die nächste, Rollen zu tauschen, alleine und mit anderen. Davon zeugt unser Stück. Wir experimentieren darin mit Relationen zwischen Körperbewegung, Videobild, Wort, Kostüm und Raumgestaltung. Wir versuchen zu verstehen, wie Traumatmosphäre entsteht. Das ist ja keine Magie. Wir suchen den Schlüssel. Das ist Millimeterarbeit, Feintunig, so als wenn du einen Radiosender suchst.

 

Die Mitglieder des Ensembles stammen sechs Ländern, du selbst bist gebürtige Russin. Seid ihr sicher, dass ihr euch wahrhaftig versteht?


Tja, gemeinsam finden wir ein Vokabular, vermitteln, was man nicht aussprechen kann, übersetzen unsere Empfindungen in verschiedene Sprachen wie Bewegung, Sounds und virtuelle Bilder. Wir kreieren in unserer Tanzperformance Atmosphäre. Sind Träume international oder kulturell beeinflusst? Jeder Traum ist auch eine genetische Reise zu sich selbst. Im Traum kann ich mich in alles verwandeln.

 

Erzählt ihr in Traumlabor *ein RealitätsCheck* eine Geschichte mit Anfang und Ende?

 

Natürlich erzählen wir, aber in der Bewegungssprache, nicht diskursiv, auch wenn wir unserer Arbeit viele spannende Texte zugrunde legen, wie z.B. E.T.A. Hoffmans "Sandmann". Als Choreografin spreche ich von Herz zu Herz, von Körper zu Körper. Das ist für viele ungewohnt, denn wir sind sprachgeprägt. Beim Tanz musst du als Zuschauer/-in mitmachen, da kannst du deine Assoziationskräfte üben. Tanz an sich sei nicht kreativ, sagt die amerikanische Choreografin Deborah Hay – das Publikum liefert die Kreativität. Eine Herausforderung.

 

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